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Elba tischt auf: Rosmarin und Bergminze

Nicht jeder weiß, dass man Menüs mit typischen „Gewürzen Elbas“ „würzen“ kann.

Sie werden erstaunt sein, wenn sie entdecken, wie viele Kräuter nicht nur essbar sind, sondern den Gerichten auch das gewisse Etwas geben können.

Hier ist ein kleiner Post, welcher handlungsmäßig dem Buch von Pierangela Pellizza Pirras „L’isola d’Elba in cucina“ (Die Insel Elba in der Küche, Casa Editrice Stafanoni-Lecco) gewidmet ist:

Auf Elba werden alle mediterranen und aromatischen Kräuter gesammelt. Es besteht die Notwendigkeit sie für den Winter zu trockenen, weil nur so Frische und Geschmack das ganze Jahr erhalten bleiben.

Rosmarin ist eine typische mediterrane und exzellente Pflanze, die überall auf der Insel wild wächst.

Die Begeisterung für Rosmarin wird besonders bei großen Braten von Fleisch und Fisch deutlich. Es sollte jedoch nicht bei Rinder-, Kalbs-, Lamm-, Huhn-, oder Kaninchenbraten verwendet werden. Um das Fleisch mit den bestmöglichen Aromen zu durchdringen, wird es mit einem Zeig Rosmarin, der in Öl getaucht wurde, „eingepinselt“.

Es wird reichlich verwendet, um gewürfelte Kartoffeln und Knoblauchzehen anzubraten (ungeschält). Für diese Zubereitung eignet sich frischer Rosmarin am besten, der in keiner Jahreszeit fehlt.

Auch die Bergminze ist eine wilde Pflanze, die in der Küche Elbas weit verbreitet ist: in anderen Teilen Italiens wird sie fälschlicherweise „Minze“ genannt.

Ihr Geschmack ist unverwechselbar, sie neigt zu einem bitteren Aroma und ist unentbehrlich für Kabeljau-Suppe, beim Kochen von Schnecken oder bei geschmorten Pilzen.

Um ihrer Gäste mit diesen speziellen Zutaten zu überraschen, bleiben sie dran.

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